Sachsenbad – Zwischennachricht

Das Medienportal Pieschen-Aktuell.de greift in einem aktuellen Beitrag den Sachstand beim Sachsenbad auf.

Darunter auch der O-Ton und die Meinung unseres Stadtrates Veit Böhm:

Auch mir wäre ein Sachsenbad als Bad die allerliebste Lösung. Ich würde dort sofort schwimmen gehen.《

Der CDU-Ortsverband setzt sich seit geraumer Zeit für eine konstruktive Lösung ein. Diese muss sowohl die Zukunft des historisch wertvollen Gebäudekörpers des Sachsenbades als auch die Badversorgung für Pieschen umfassen.

(Autor: Christoph Böhm)

Bundestagswahlkampf 2017

Die im Stadtteil aufgeploppten „Wesselmänner“ und Kopfplakate lassen es erahnen: Auch in Pieschen hat der Bundestagswahlkampf 2017 begonnen.

Der Ortsverband unterstützt unseren Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz und sein Team beim Wahlkampf.

Neben der traditionellen Plakatierung gibt es natürlich die ebenso tradierten Wahlkampfstände im Stadtteil. Fest terminiert sind:

– Donnerstag, den 14. September 2017, von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr am Straßenbahnhof Mickten

– Samstag, den 23. September 2017, von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr am Straßenbahnhof Mickten.

Darüber hinaus wird Arnold Vaatz am Dienstag, den 12. September 2017, ab 18 Uhr im Volkshaus Dresden (Schützenplatz 14, 01067 Dresden) am
Wahlforum des DGB zur Bundestagswahl teilnehmen. Eine Anmeldung ist möglich beim DGB unter dresden@dgb.de
.

Schulnetzplanung 2017

Die Dresdner Stadtverwaltung hat nach der Sommerpause einen überarbeiten Entwurf der fortgeschriebenen Schulnetzplanung veröffentlicht.

Das umfangreiche und zahlengespickte Werk stellt die Grundlage für die Schulplanung der kommenden Jahre dar. Damit hat es zentrale Bedeutung für Eltern sowie Kindern und deren Schulversorgung.

Für das Ortsamtsgebiet Pieschen stellt sich die Planungslage dabei grundsätzlich vorteilhaft dar. Ein möglicher Problempunkt liegt aber in der Grundschulversorgung. Pieschen wird in den kommenden Jahren eine der Wachstumsregionen der Landeshauptstadt sein und somit eine wachsende Zahl an schulpflichtigen Kindern aufweisen.

Der CDU-Ortsverband Pieschen setzt sich daher für eine auskömmliche und zukunftssichere Ausstattung im Grundschulbereich ein. Dasselbe gilt im Übrigen auch für den verwandten Sektor der Kindertagesstätten.

Grundschulen und Kitas sind dabei von besonderer Bedeutung für die kindliche Entwicklung und bedürfen für die familiäre Lebensplanung besonders kurzer Wege.

Die kommunalpolitischen Verantwortungsträger der CDU in der Landeshauptstadt – die Stadt-, Ortschafts- und Ortsbeiräte – werden sich noch intensiv fachlich zusammen mit der Schulnetzplanung beschäftigen um eine auskömmliche Planung für Dresden herbeizuführen.

(Autor: Christoph Böhm)

Sommerfest 2017

Am 16. August fand in spätsommerlicher Atmosphäre das diesjährige Sommerfest 2017 des Ortsverbandes statt.

Zusammen mit unserem Bundestagsabgeordneten, Arnold Vaatz, und unserem Landtagsabgeordneten, Staatsminister Markus Ulbig, war für die Mitglieder unseres Ortsverbandes reichlich Gelegenheit um sich politisch und persönlich auszutauschen.

(Autor: Christoph Böhm)

Vorstandssitzung am 1. August 2017

Trotz Urlaubszeit und brütender Hitze tagte am 1. August 2017 der Vorstand des Ortsverbandes Pieschen zusammen mit Stadtrat Veit Böhm.

Zuerst wurden allgemeine ortsverbandstypische Themen diskutiert:

  • Forderung hinsichtlich einer Erweiterung des ÖPNV speziell oberhalb der Maxim-Gorki-Straße,
  • Verbesserung der Parksituation insbesondere im Großraum Pieschen,
  • Vorbereitung der nächsten Ortsbeiratssitzung (insbesondere Bebauungsplan rund um den Elbepark),
  • Zunahme der Geruchsbelästigung in Alkaditz, die sich witterungsabhängig bis Pieschen ausdehnt,
  • extreme Lärmbelästigung an der Ausbaustrecke der Deutschen Bahn zwischen Bhf Neustadt und Radebeul durch stark zugenommenen Güterzugverkehr.

Darüber hinaus gab es eine Aussprache zu überregionale Themen insbesondere zur inneren Sicherheit und 》Altern in Würde《.

Für das 2. Halbjahr hat sich der Vorstand unter anderem neben dem Engagement im Bundestagswahlkampf eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und punktuelle Schwerpunktsetzung bei der Bearbeitung von Themen, die die Bürger betrifft vorgenommen.

(Autor: Dr. Matthias Schirmer)

Pieschener Kommentar: Potemkin Garden?

Eine moderne Sage berichtet, dass einst der russische Reichsfürst Potjomkin beauftragt war Neurussland zu einer blühenden Landschaft zu entwickeln. Als sich eine Inspektionsreise seiner Herrscherin ankündigte und nichts vorzuweisen war, lies er ganze Dörfer nur aus schicken aber letztlich hohlen Fassadenelementen errichten, um seine Herrin von der schnöden Realität abzulenken und zu besänftigen. Ein Kommentar von Christoph Böhm.

Wenn die SZ in ihrer Online-Ausgabe hier über die aktuelle Entwicklung im Areal Marina Garden an der Leipziger Straße berichtet, so fühlt man sich unweigerlich an diese Erzählung erinnert.

– Die qualvollen Umtriebe am Marina Garden –

Zur Erinnerung die beiden separaten Bauprojekte Hafen City und Marina Garden haben in den letzten Jahren aus den verschiedensten Gründen für einige Kontroversen, ambivalentes Verhalten und so manche Posse gesorgt. Am Ende beendete die rot-rot-grün-orange Stadtratsmehrheit via planungsrechtlichen Veränderungssperre alle Ambitionen der Investorin Regina Töberich, welche zugleich die Grundstückseignerin ist. Daran schloss sich eine weiter vor Gericht anhängige Klage sowie die Absurdität des weggebaggerten Elbradwegs an.

Bedingung für diese Veränderungssperre war die Aufstellung eines Bebauungsplanes durch die Landeshauptstadt selbst, welcher nun durch das Stadtplanungsamt vorgestellt wurde.

– Leider mehr Schein als Sein –

Die städtebaulichen Vorstellungen der Stadtplaner und ausführenden Architekten sind im Ergebnis einfach nur als traumhaft zu bezeichnen. Kunstvoll geschwungene, viergeschossige Bauten mit großen, lichten Fenstern – welche perfekte Arbeitsbedingungen für eine Kreativwirtschaft bieten -, weiträumige Parkanlagen – welche zum Flanieren einladen – und der geschickte Einbau der denkmalgeschützten grumbtschen Villa – was möchte man denn noch mehr?

Ach ja, auch eine Sozialwohnraumbindung ist natürlich denkbar und auch in den kritischen Bereichen Flut- und Naturschutz werden alle Vorschriften nicht nur eingehalten sogar übertroffen.

Es ist absolut nachvollziehbar, dass die bei der Vorstellungen anwesenden Bürger ihrer hellen Begeisterung Ausdruck verliehen. Aber ist dieses schöne Bild denn realistisch und wann wird die Planung umgesetzt?

Leider wohl eher nicht.

Die Stadt hat natürlich das Recht Areale städtebaulich durch auch inhaltlich ambitionierte Bebauungspläne zu entwickeln, nur ist die Arbeitsteilung simpel: die Stadt plant und gibt Anstöße, Investoren und Grundstückseigentümer entwickeln und bauen dann tatsächlich.

Die gegenständlichen und beplanten Grundstücke stehen im Eigentum von Frau Töberich, welcher man weder vorschreiben kann ihre Grundstücke zwangsweise zu bebauen noch zu verkaufen. Eine Enteignung ist theoretisch zwar möglich, aber an sehr hohe rechtlichen Hürden gebunden und extrem teuer. Darüber hinaus sollte man sich als Stadtgesellschaft auch ganz ernsthaft die Frage stellen, ob man wirklich mit diesem Mittel mit Investoren umgehen möchte und was eigentlich die eigene Einstellung zu fremden Eigentum ist.

Selbst wenn die Stadt die Grundstücke von Frau Töberich aufkaufen könnte, wird die Stadtverwaltung wohl schlechterdings selbst die entsprechenden Pläne umsetzen können. Auch hier werden private Investoren und Projektträger benötigt, welche dann tatsächlich Geld in die Hand nehmen, bauen und entwickeln möchten.

– Die Sorge von der Dauer-Brache – 

Die Frage ist nun, ob und wann man einen Investor findet, der die Vision der Stadtplaner teilt und darin die Möglichkeit sieht den Bau dann auch wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen. Die Erfahrung zeigt hier, das je visionärer und konkreter die städtischen Vorgaben sind, desto schwieriger wird eine Umsetzung in der Realität.

Daher birgt der vorgestellte Bebauungsplan die große Gefahr, dass einfach erst einmal dauerhaft alles beim Alten bleibt. Anstatt einer Entwicklung der Brache in irgendeine Richtung, wird diese einfach weiter daliegen und still in sich ruhen.

Gut, dass kennen wir ja als Anwohner nicht anders, hat man sich ja schon fast daran gewöhnt. Aber immerhin in der Berichterstattung haben wir dann eine sehr ansprechende Konzeptzeichnung, welche uns zumindest in den kommenden Jahren die schnöde Realität versüßt; genauso also wie es Herr Reichsfürst Potjomkin auch gehandhabt hätte.

Nachschau – 17. Sitzung des Ortsbeirates

Am Dienstag, dem 9. Februar 2016, fand die 17. Ortsbeiratssitzung statt. Die vollständigen Sitzungsunterlagen finden Sie weiter hier im Ratsinformationssystem der Landeshauptstadt Dresden.

Im Folgendem finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Sitzung des Ortsbeirates Pieschen aus Sicht der CDU Pieschen:

  1. Verkehrsnadelöhr auf der Stauffenbergallee in Beton gegossen,
  2. Herausforderung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger stellen kommunale Herausforderung dar und
  3. Keine Umweltbrücke in Pieschen vor 2025.

 


 

1. Grundhafter Ausbau der Stauffenbergallee (West) im Abschnitt der zwischen Königsbrücker und Radeburger Str.

Hier stellte ein Bediensteter des Straßen- und Tiefbauamtes die gegenwärtigen Planungen sowie die Beschlussvorlage vor. Im Ergebnis empfahl die Stadtverwaltung im bezeichnenden Abschnitt einen zweispurigen Ausbau vorzunehmen. Dies bedeutet in der Praxis für jede Fahrtrichtung einen 3,5 m breiten Fahrstreifen.

Begründet wurde dies damit, dass hier kein vierspuriger Ausbau notwendig sei, da das Verkehrsaufkommen auch zweispurig bewältigt werden könne. Auf Nachfrage von unserer Seite wurde darauf verwiesen, dass bereits jetzt im Jahr 2016 fast der für 2020 berechnete durchschnittliche Verkehrsfluss erreicht werden würde und sich der bisherige zweispurige Ausbau daher bewehrt hätte.

Wir bleiben bei dieser Einschätzung skeptisch!

Aufgrund des schlechten Zustandes der Stauffenbergallee herrscht, wie jeder Anwohner weiß, ein regelrechter Verdrängungseffekt. Niemand, der es nicht muss, fährt hier freiwillig über das schlechte Kopfsteinpflaster. Wird die Allee hingegen Instand gesetzt, so wird die Verdrängung abflauen und der Verkehr deutlich zu nehmen. Zusätzlich plant die Stadt sinnvollerweise zukünftig den Verkehr der vierspurigen Bundesstraße B 6 über die Waldschlösschen Brücke und die Stauffenbergallee und Radeburger Straße zur Bundesautobahn A 4 zu führen.

Es ist nicht ganz nachvollziehbar, warum man vor diesem Hintergrund wissentlich ein Nadelöhr zwischen Radeburger Straße und Stauffenbergallee schafft. Insbesondere da die Gefahr besteht, dass sich der Verkehrsfluss dann einen anderen Weg durch unser Ortsamt suchen wird und die allgemeine Staubelastung ansteigen wird.

 Unser Änderungsantrag wurde abgelehnt!

Nachdem wir auf die Problematik hinwiesen ergab sich leider keine weitere Debatte und unser entsprechender Änderungsantrag wurde durch die Stimmen der Vertreter von SPD, der Linken und den Grünen abgelehnt.


2. Unbegleitete ausländische Minderjährige in Dresden

Hier berichtete ein Vertreter des Jugendamtes von den Herausforderungen durch die sogenannten UAMs. Seit November 2014 sind die bundesweiten Zahlen von 7.805 Betroffenen zum Januar 2016 auf über 56.500 Personen angestiegen. Durch einen neuen bundesweiten Verteilungsschlüssel werden nun auch der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden an der Betreuung beteiligt.

Hatte Dresden in den letzten Jahren durchschnittlich ca. 14 Minderjährige zu betreuen, sind es seit Januar ca. 300 UAMs. Bei dem Großteil der Personen handelt es sich um männliche Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren.

Diese Steigerung konnte durch Zusammenarbeit mit den Trägern der freien Jugendhilfe, Jugendherbergen und Ehrenämtlern bisher gut bewältigt werden. Händeringend werden aber weitere Unterstützer und Pflegefamilien gesucht.

Auf unsere Nachfrage wurde auch angemerkt, dass die Kapazitäten des Allgemeinen Sozialdienstes für andere inobhutgenommene Minderjährige nicht beeinträchtigt seien.


3. Elbquerung Pieschen

Die dritte Berichterstattung des Abends erfolgte durch einen Bediensteten des Stadtplanungsamtes, welcher die Ergebnisse der Untersuchungen für eine mögliche Umweltbrücke in Pieschen vorstellte.

Die Darstellung räumt zu Beginn relativ gnadenlos mit unseren bisherigen baulichen Vorstellungen auf, denn da die Elbe eine Bundesschifffahrtsstraße ist, muss die Brücke auf die Schiffbarkeit erlauben.

Als Folge dessen muss die Brücke quasi fünf Meter über einem niedrigen Elbpegel stehen. Baulich würde dies z. B. im Bereich des Ball- und Brauhaus Watzke bedeuten, dass eine über 130 m lange Anfahrtsrampe für die Querungshöhe baulich geschaffen werden müsste.

CDU-Engagement hat Brückenoption offengehalten

Aus baulichen und verkehrstechnischen Gründen funktioniert als einzig wirklich brauchbarer Standort eine Querung an der Sternstraße in jenem Areal, dass nun bereits zur Bebauung vorgesehen ist. An dieser Stelle könnte eine Straßenbahnführung über die Brücke gen Ostragehege und Innenstadt gelegt werden, welche auch an der Kaditzer Gleisschleife am Riegelplatz enden würde.

Hier hatten wir uns in der Beratung zum Bebauungsplan Sternstraße per Änderungsantrag im Ortsbeirat und Verhandlungen unseres Stadtrates Veit Böhm im Bauausschuss erfolgreich dafür eingesetzt einen entsprechenden Grünstreifen zu erhalten.

Auch wenn derzeit die Kosten von ca. 43,6 Millionen Euro (nach einer ersten Grobschätzung) noch nicht gerechtfertigt erscheinen, besteht so für die Zukunft eine entsprechende Option. Diese wird insbesondere spannend, wenn sich das Areal vor dem Elbe Park baulich wie gepant entwickelt.

Die bisherige Verkehrsnetzplanung wird nun bis zum Jahr 2025 keine Brücke an dieser Stelle vorsehen. Grob geschätzt würde dann eine Planung von der ersten Skizze bis zum fertigen Bau ca. sieben bis zehn Jahre dauern. Hier werden wir auch in Zukunft schauen, ob nicht doch vor 2035 eine Brücke möglich ist.

Wieder einmal wurde hier auch die Wiedereinrichtung eines Fährbetriebes am alten Pieschener Hafen ins Spiel gebracht. Hier sollte man sich noch einmal mit den Kosten und der tatsächlichen Umsetzbarkeit auseinandersetzen um zu schauen, ob dies eine brauchbare Zwischenlösung darstellen könnte.


Sonstiges

Zum Berichtszeitpunkt im Februar waren 288 Menschen im Ortsamtsbereich aufgrund eines laufenden Asylverfahrens untergebracht, davon 58 Menschen in der Notunterkunft Turnhalle Thäterstraße. Unser Ortsamt hat insgesamt ca. 55.000 Einwohner.

Frau Kollegin Schubarth (SPD) ringt weiter mit dem Straßen- und Tiefbauamt um die Verkehrssituation an der Neuländer Straße. Hier ist die Situation weiter verfahren.