Stadtentwicklung in Pieschen – wie weiter?

Bürgerversammlung
am 26. März 2014, 18:00 Uhr
im Ball- und Brauhaus Watzke

Stadtentwicklung in Pieschen - wie weiter?

Das Stadtgebiet Pieschen, früher mit einem weniger schönen Image behaftet, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen zieht es hierher und besonders junge Familien mit Kindern. Gründe gibt es dafür wohl einige: verkehrsgünstige Lage zwischen Zentrum, Autobahn und dem Umland, hervorragende Anbindungen durch die öffentlichen Verkehrsmittel, eine sehr gute Infrastruktur mit attraktiven Einkaufsmärkten, die Elbnähe und in weiten Teilen eine liebevoll sanierte Altbausubstanz auch Dank enormer finanzieller Mittel aus dem Förderprogramm für Pieschen.

Der Zustrom bewirkt eine deutliche Verdichtung unseres Stadtteils. Brachen verschwinden, Grundstücke und Parkplätze werden rar, Innenhöfe enger, Mieten und Preise steigen spürbar. Andererseits gibt es Gebäude wie das Sachsenbad oder die ehemalige Druckerei an der Riesaer Straße aber auch Flächen wie an der Heidestraße, Sternstraße oder die geplante Markuspassage wo scheinbar nichts passiert. Bei den Hufewiesen, dem Ausbau der Industriestraße oder der kollabierenden Parkplatzknappheit erhitzen sich die Gemüter dagegen sehr.

In einer öffentlichen Bürgerversammlung am 26. März 2014, 18:00 im großen Saal des Ball- und Brauhauses Watzke möchte die CDU Dresden-Pieschen Licht ins Dunkel bringen. Baubürgermeister Jörn Marx und weitere Experten werden über den Planungsstand zahlreicher Projekte im Stadtgebiet informieren und die Vorstellungen der Verwaltung und der Politik erläutern. Die Bürger sind aufgerufen, zu fragen und ihre Ideen und Bedürfnisse zu artikulieren, die dann in die Konzeptionen einfließen werden.

„Wohin entwickelt sich unser Stadtgebiet? Wo kann zukünftig noch gebaut werden auch angesichts von Hochwasser und Fluglärm? Gibt es bei uns noch Bauflächen für kleinteilige individuelle Wohnformen um auch hier unseren Bürgern Entwicklungschancen zu bieten? Was können wir tun, um die Parkplatznot in den Kerngebieten zu lindern? Tagtäglich fahren wir an unschönen Brachen vorbei und fragen uns, warum passiert hier nichts? Das sind die Dinge, die auch uns als lokale Politiker bewegen“, so Veit Böhm, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Dresden Pieschen, „Wir wollen Antworten einfordern aber auch Lösungsansätze diskutieren, die wir in den nächsten Jahren umsetzen werden.“

Frank Walther, 12. März 2014

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