Hochwasserschutz für Übigau

Schnell und unbürokratisch soll Übigau zukünftig vor den Auswirkungen eines neuen Hochwassers geschützt werden. Ein dazu von unserem Stadtrat Veit Böhm initiierter Antrag für den Dresdner Stadtrat wurde in der Mai-Ortsbeiratssitzung Pieschen vorgestellt und dort bereits einstimmig bestätigt. Er führt drei konkrete Maßnahmen auf:

  1. Prüfung, ob das Gebiet in den Plan Hochwasserschutz Dresden (PHD) aufgenommen wird
  2. Durchführung einer Bürgerinformationsveranstaltung zum möglichen Schadenspotenzial sowie zu konkreten Möglichkeiten der Eigenvorsorge
  3. Prüfung, auf welche Art und Weise ein angemessener operativer Hochwasserschutz im Rahmen der Katastrophenschutzplanung abgesichert werden kann

„Die Hochwasserereignisse von 2002 und 2013 haben gezeigt, dass auch im Bereich Kaditz/Übigau weitere Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Dennoch ruhen bislang die Planungen für einen baulichen Hochwasserschutz im Bereich der Übigauer Insel. Die Planungshoheit dafür liegt beim Freistaat.

Aufgrund der großen Anzahl weiterer notwendiger Schutzmaßnahmen ist eine schnelle Realisierung eines baulichen Hochwasserschutzes für diesen Bereich wenig realistisch. Bis zur Fertigstellung eines solchen stationären Schutzes obliegt der Landeshauptstadt Dresden die Verantwortung für einen operativen Hochwasserschutz. Der operative Hochwasserschutz ist in dem benannten Gefährdungsbereich jedoch bislang unzureichend organisiert.

Beim letzten Hochwasser im Jahr 2013 haben sich die Anwohner mit hohem Eigenengagement und  erheblichem Materialeinsatz selber geholfen. Der Katastrophenschutz der Landeshauptstadt übernahm erst in einer späteren Phase des Hochwasserereignisses die Koordination.

In der Nachschau muss man feststellen, dass die Aktivitäten der Anwohner nur bedingt geeignet waren, den Hochwasserschutz abzusichern. Die Maßnahmen waren zum Teil unkoordiniert oder gar kontraproduktiv. Dadurch wurden an anderer Stelle benötigte Kapazitäten gebunden und ein Mehraufwand bei der Beräumung verursacht. Es ist daher erforderlich, dass bei einem erneuten Hochwasserereignis frühzeitig eine Koordination der Maßnahmen und Bereitstellung entsprechender Mittel durch Katastrophenschutz und Feuerwehr erfolgt.

Im Vergleich der Hochwasserereignisse 2002 und 2013 ist festzustellen, dass es, wahrscheinlich aufgrund bereits am Oberlauf der Elbe fertiggestellter Hochwasserschutzmaßnahmen und einem Rückstau an der Cossebauder Eisenbahnbrücke, zu noch höheren Pegelständen kommen kann. Insofern ist zu überprüfen, inwieweit veränderte Pegelprognosen dazu führen könnten, dass ungeschützte und/oder bisher als ungefährdet geltende Bereiche – insbesondere in den Kaditzer Siedlungsbereichen – deutlich stärker gefährdet sind.

Aufgrund des Ergebnisses dieser Prüfung ist ein Maßnahmeplan zu erstellen, Zuständigkeiten festzulegen und diese gegenüber den Bürgern zu kommunizieren. Aufgrund des bisher schon vorhandenen starken bürgerschaftlichen Engagements wird es als sinnvoll erachtet, die Betroffenen/Anwohner bereits in den Planungs- und Abstimmungsprozess einzubeziehen, über Möglichkeiten der Eigenvorsorge zu informieren und bei deren Umsetzung zu unterstützen. Das gilt auch, wenn sich neue Gefährdungspotenziale in bislang ungefährdeten Bereichen ergeben.

Da bislang eine Fortschreibung des Plans Hochwasserschutz Dresden (PHD) unter Einbeziehung der Ereignisse 2013 und den aktuell zu erwartenden Hochwassersimulationsergebnissen noch nicht vorliegt, sollen die vorgenannten Maßnahmen im PHD integriert werden.“

(aus dem Antrag der CDU Fraktion A0068/15 vom 15.04.2015)

Frank Walther, 19. Juni 2015

Kinderfest mit Markus Ulbig

Der Höhepunkt im Pieschner OB-Wahlkampf war unser Kinderfest mit Markus Ulbig am Vortag zum ersten Wahlgang zur Dresdner Oberbürgermeisterwahl. Zahlreiche Familien und Kinder waren bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen am Platz vor dem Pieschner Elbcenter unterwegs und nahmen unsere Einladung zwischen Eis und Kaffee oder auf dem Weg zum Stadtteilfest Sankt Pieschen gerne an.

Die große Hüpfburg, das Vier-gewinnt-Spiel und das Glücksrad aus dem Spieleanhänger des Treberhilfe Dresden e.V. waren sehr beliebt. Stadträtin Heike Ahnert und die Dresdner Junge Union schminkten mit Liebe und Kreativität Kinder aber auch Erwachsene und verteilten bunte Luftballons. Unser lokaler Wahlkampfmanager Christoph Böhm erwies sich als ausgezeichneter Popcorn-Bäcker. Vielen Dank an Karsten Trompelt für die schönen Fotos und seinen körperlichen Einsatz beim Auf- und Abbau sowie an Tassilo Langner für den Transport des Spieleanhängers.

Unsere unermüdlichen Wahlkämpfer Kriemhild und Dr. Helmut Münch sowie Angelika Liu und Dr. Rotraut Sawatzki unterstützten unseren Landtagsabgeordneten und OB-Kandidaten Markus Ulbig, der gerade von seiner Wahlkampf-Fahrradtour angeradelt war, im Bürgergespräch und beim Verteilen von Informationsmaterial. Frank Walther brachte seine Freunde vom Feuerwehrblasorchester Dresden BO112 mit und sorgte für beste musikalische Umrahmung von Schlager bis Polka und Marschmusik. Ein tolles Fest voller Spaß und Lebensfreude.

Frank Walther, 14. Juni 2015