Vorstandssitzung am 1. August 2017

Trotz Urlaubszeit und brütender Hitze tagte am 1. August 2017 der Vorstand des Ortsverbandes Pieschen zusammen mit Stadtrat Veit Böhm.

Zuerst wurden allgemeine ortsverbandstypische Themen diskutiert:

  • Forderung hinsichtlich einer Erweiterung des ÖPNV speziell oberhalb der Maxim-Gorki-Straße,
  • Verbesserung der Parksituation insbesondere im Großraum Pieschen,
  • Vorbereitung der nächsten Ortsbeiratssitzung (insbesondere Bebauungsplan rund um den Elbepark),
  • Zunahme der Geruchsbelästigung in Alkaditz, die sich witterungsabhängig bis Pieschen ausdehnt,
  • extreme Lärmbelästigung an der Ausbaustrecke der Deutschen Bahn zwischen Bhf Neustadt und Radebeul durch stark zugenommenen Güterzugverkehr.

Darüber hinaus gab es eine Aussprache zu überregionale Themen insbesondere zur inneren Sicherheit und 》Altern in Würde《.

Für das 2. Halbjahr hat sich der Vorstand unter anderem neben dem Engagement im Bundestagswahlkampf eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und punktuelle Schwerpunktsetzung bei der Bearbeitung von Themen, die die Bürger betrifft vorgenommen.

(Autor: Dr. Matthias Schirmer)

Ohne harte Arbeit wird es nichts!

Tief sitzt der Schock über die verlorene Oberbürgermeisterwahl in Dresden. Der Abwärtskurs der CDU-Wahlergebnisse ist bis auf einen positiven Ausrutscher im Jahr 1999 unverkennbar, wenn auch im Trend mit anderen Großstädten. Höchste Zeit sich grundlegend über die Situation unsere Partei Gedanken zu machen. So auch am vergangenen Donnerstagabend im CDU Ortsverband Pieschen gemeinsam mit Kreisvorsitzendem Christian Hartmann und Landtagsabgeordnetem Patrick Schreiber.

Sichere Mehrheitsverhältnisse für die CDU im Stadtrat und die Besetzung der Schlüsselpositionen bei den Bürgermeistern über viele Jahre haben Dresden zu einem großartigen Aufschwung und einer unvergleichlich hohen Lebensqualität und Anziehungskraft verholfen, auf der anderen Seite aber auch eine lähmende Selbstzufriedenheit entwickelt. Seit langer Zeit wird wenig substanziell gehandelt, eher selbstgefällig verwaltet. Positionen werden mehr nach Besitzanspruch oder Beziehungsbonus verteilt, als fachlich und strategisch mit Enthusiasmus besetzt.

Soll der negative Trend gestoppt werden, ist eine Neuausrichtung der Partei notwendig, sowohl personell als auch inhaltlich. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren, für die wir geschätzt werden: solide Finanzen, Ordnung und Sauberkeit sowie Recht und Gesetz, Vertrauen und Stabilität. Entscheidend wird sein, wieder mit gut durchdachten und solide erarbeiteten Themen bei den Bürgern zu punkten. Trotz des Ringens um die Sache dürfen wir uns vom politischen Gegner nicht vereinnahmen und zur Unsichtbarkeit weichspülen lassen, sondern konsequent unsere Prinzipien demonstrieren und nach Kräften durchsetzen. Nur so gewinnen wir wieder an Profil und Entschlossenheit.

Frank Walther, 6. September 2015

Prinzipien und Themen

Die CDU muss sich auf ihre Stärken und konservativen Grundsätze konzentrieren. Solide Finanzen, Ordnung und Sicherheit oder die Einhaltung und konsequente Durchsetzung von Recht und Gesetz sind unser Bonus. Darauf aufbauend müssen aktuelle und auch kleinteilige Themen im Sinne der Suche nach mehr Lebensqualität aufgegriffen werden und zielgerichtet durchgesetzt werden. So das Diskussionsergebnis des politischen Abends der Pieschner CDU am vergangenen Montag im Nachgang zur Oberbürgermeisterwahl in Dresden bei dem auch unser Landtagsabgeordneter Staatsminister Markus Ulbig und unser Stadtrat Veit Böhm dabei waren.

Auch wenn das Wahlergebnis für die CDU äußerst unbefriedigend ist, so bleibt doch die Freude, dass Dresden mit Dirk Hilbert in konservativen Händen bleibt. Unser herzlicher Dank gilt Markus Ulbig für seine Bereitschaft so kurze Zeit nach der erfolgreichen Landtagswahl als OB-Kandidat für Dresden anzutreten. Er wäre ganz sicher ein kompetenter, erfahrerener und leidenschaftlicher Oberbürgermeister für unsere Stadt gewesen. Leider war die Konstellation der Umstände nicht günstig, so dass es uns, trotz eines unglaublich intensiven und kreativen Wahlkampfes nicht gelang, ausreichend Bürger von ihm zu überzeugen.

Mit dem Blick auf die Kommunalwahlergebnisse in Sachsen zeigt sich, dass es für die CDU aber auch andere große Parteien immer schwieriger wird, je lokaler die Wahlen sind. Scheinbar unabhängige oder parteilose Kandidaten sind hier zunehmend erfolgreicher. Offensichtlich sind die Menschen parteigetriebene Kalkülpolitik leid. Es werden fachlich fundierte, an der menschlichen Vernunft orientierte und der allgemeinen Beschleunigung geschuldete schnelle und unkomplizierte Lösungen erwartet.

Es stellt sich die Frage, ist unsere momentane Demokratie- und Politikorganisation in der Lage, zeitnah konsensfähige Ergebnisse zu liefern? Oftmals erscheint es wesentlich sinnvoller, eine Bürgerinitiative zu gründen, etwas Presserummel zu organisieren und sich einen verantwortlichen Bürgermeister zu greifen und schon ist man schneller am gewünschten Ziel. Dies ist der Nährboden für parteilose Vertreter aus dem Volk aber auch leider ein typisches Zeichen für das moderne, egozentrisch geprägte Betroffenheitsinteresse. Dinge spielen nur so lange eine Rolle, so lange sie direkt für mich wichtig sind. Das große Bild oder die Gesellschaftsverantwortung sind weniger bedeutsam.

Für die größte Volkspartei CDU ist es heute nicht einfach, dass breiter werdende Spektrum des Bürgerwillens abzubilden, insbesondere je differenzierter die Herausforderungen und Aufgaben sind. Wichtig sind das Festhalten an unseren konservativen Werten als Zeichen von Stabilität aber auch die selbstlose Öffnung für Veränderungen und neue Wege und Bedingungen in einer sich immer schneller verändernden Welt.

Frank Walther, 12. Juli 2015

Kinderfest mit Markus Ulbig

Der Höhepunkt im Pieschner OB-Wahlkampf war unser Kinderfest mit Markus Ulbig am Vortag zum ersten Wahlgang zur Dresdner Oberbürgermeisterwahl. Zahlreiche Familien und Kinder waren bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen am Platz vor dem Pieschner Elbcenter unterwegs und nahmen unsere Einladung zwischen Eis und Kaffee oder auf dem Weg zum Stadtteilfest Sankt Pieschen gerne an.

Die große Hüpfburg, das Vier-gewinnt-Spiel und das Glücksrad aus dem Spieleanhänger des Treberhilfe Dresden e.V. waren sehr beliebt. Stadträtin Heike Ahnert und die Dresdner Junge Union schminkten mit Liebe und Kreativität Kinder aber auch Erwachsene und verteilten bunte Luftballons. Unser lokaler Wahlkampfmanager Christoph Böhm erwies sich als ausgezeichneter Popcorn-Bäcker. Vielen Dank an Karsten Trompelt für die schönen Fotos und seinen körperlichen Einsatz beim Auf- und Abbau sowie an Tassilo Langner für den Transport des Spieleanhängers.

Unsere unermüdlichen Wahlkämpfer Kriemhild und Dr. Helmut Münch sowie Angelika Liu und Dr. Rotraut Sawatzki unterstützten unseren Landtagsabgeordneten und OB-Kandidaten Markus Ulbig, der gerade von seiner Wahlkampf-Fahrradtour angeradelt war, im Bürgergespräch und beim Verteilen von Informationsmaterial. Frank Walther brachte seine Freunde vom Feuerwehrblasorchester Dresden BO112 mit und sorgte für beste musikalische Umrahmung von Schlager bis Polka und Marschmusik. Ein tolles Fest voller Spaß und Lebensfreude.

Frank Walther, 14. Juni 2015

CDU Pieschen gibt sich neues Leitbild

Im Ergebnis einer regen Diskussion hat sich der CDU Ortsverband Pieschen im Frühjahr 2015 ein neues Leitbild für die weitere Arbeit gesetzt. Als Antwort auf die Frage, wie stellen wir uns unseren Stadtteil in 10 bis 15 Jahren vor, entstand folgendes Bild:

Unsere Vision Pieschen 2030

Der Dresdner Nordwesten ist einer der vitalsten und attraktivsten Wohngebieten der Stadt. Menschen aller Generationen und sozialen Bevölkerungsschichten fühlen sich hier wohl und leben sehr gut miteinander. Die Lebensqualität ist überdurchschnittlich hoch. Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich und fördern die Gemeinschaft.

Brachen und Baulücken sind verschwunden. Wohngebiete wurden weiter verdichtet und an der Sternstraße ist ein neues reizvolles Viertel mit verschiedenen Wohnformen entstanden. Der gesamte Stadtteil wurde soweit wie möglich begrünt und die Überwärmung eingedämmt. Durch die rege Bautätigkeit gibt es ein gutes Angebot an Wohnungen aller Größen- und Preisklassen aber auch geförderten Wohnungsbau für sozial Schwache.

Moderne Arbeitsplätze im Bildungs, Handels, Dienstleistungs- und Handwerksbereich prägen unseren Stadtteil und tragen zu einer hohe Beschäftigungsquote bei. Das Zentralwerk als das Zentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft hat eine enorme Ausstrahlungskraft. Positiv wirkt ebenso das wiederbelebte Gewerbegebiet an der Heidestraße. Durch die intelligente Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV Angeboten und durch das Festhalten am Prinzip ‚Stadt der kurzen Wege‘ macht Mobilität trotz Bevölkerungswachstum Spaß.

Kindergärten und Schulen sind Dank enormer Investitionsprogramme modern und beliebt bei Jung und Alt auch über die Stadtteilgrenzen hinweg. Die zahlreichen Spielplätze werden, unterstützt von Eltern und Anwohnern, liebevoll gepflegt, nur ein Zeichen des breiten bürgerschaftlichen Engagements. Ausgrenzung von Zuwanderern und die Bildung von Parallelgesellschaften konnten durch ein gutes Integrationsklima verhindert werden. Die Ortsbeiräte haben heute mehr Möglichkeiten der direkten Mitbestimmung und können lokale Projekte selbst steuern.

Das Hochwasserschutzkonzept für unseren Stadtteil hat sich bewährt. Dank der soliden finanziellen und personellen Ausstattung des Ortsamtes und des freiwilligen Engagements der Bürger hat sich die allgemeine Sauberkeit kontinuierlich verbessert. Der fortschreitende Bürokratisierungsabbau wirkt für alle befreiend. Durch die gute Präsenz der Bürgerpolizei werden Konflikte frühzeitig entschärft und Schäden schnell kommuniziert.

Die zahlreichen Sportplätze und Freizeitanlagen wurden schrittweise modernisiert. Neue attraktive Einrichtungen sind an der Harkortstraße und auf den Hufewiesen dazugekommen. Das Sachsenbad ist heute ein beliebtes Stadtteilzentrum. Die vielen Grünflächen wurden durch Fuß- und Radwege zu reizvollen Bewegungsräumen verbunden, die sich durch die Fußgängerbrücke zum Ostragehege noch vergrößert haben.

Frank Walther übernimmt Vorsitz der Pieschner CDU

Mit 95% der Stimmen wurde Frank Walther zur Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch zum neuen Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes Dresden Pieschen gewählt. Veit Böhm übergab die Leitungsverantwortung und wird sich nun ganz auf die umfang-reichen Aufgaben als neuer Stadtrat konzentrieren.

„Der CDU Ortsverband Pieschen zählt zu den aktivsten Ortsverbänden in Dresden. Von hier gehen viele Impulse aus. Auf der guten Arbeit meiner Vorgänger aufzubauen, fällt leichter,“ so Frank Walther in seiner Antrittsrede. „Zukünftig wird es darauf angekommen, dass wir unsere Rolle als Kommunikatoren wieder bewusster wahrnehmen. Wir müssen die politischen Entscheidungen viel mehr und verständlicher erklären. Wir müssen aber auch bei den Meinungen der Bürger genauer hinhören und diese deutlicher wiedergeben. So kann es gelingen, mehr Menschen in den demokratischen Prozess einzubeziehen und sie für ein politisches Engagement zu begeistern.“

Frank Walther ist seit vier Jahren Mitglied des CDU Ortsverbandes Pieschen und hier verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Er sitzt seit drei Jahren für die CDU im Ortsbeirat Pieschen und ist seit der letzten Kommunalwahl Sprecher der Fraktion. Seit 2013 vertritt er den Ortsverband im CDU Kreisverband Dresden. Frank Walther ist verheiratet, hat zwei Kinder, ist katholisch und als selbständiger Unternehmer in Pieschen tätig.

Gratulation Lars Kluger 18.3.15Gewählt wurden außerdem Christoph Böhm als stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender, Carla Zschoppe als Schatzmeisterin und Dr. Rotraut Sawatzki als Schriftführerin. Durch die Wahl bestätigt als Beisitzer wurden Angelika und Helmut Liu, Jens Pansegrau, Karsten Trompelt, Tassilo Langner und Carsten Schröter.

Der besondere Rahmen der Veranstaltung war der richtige Moment Lars-Detlef Kluger zu 20 Jahren Mitgliedschaft in der Dresdner CDU zu gratulieren. Viele Jahre war er als Stadtrat und auch als Vorsitzender des CDU Ortsverband Pieschen tätig. Er ist 1. Vizepräsident des Kreissportbundes und  Direktor des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft „Franz-Ludwig Gehe“ Dresden.

Frank Walther, 22. März 2015

Dialogbox in Pieschen gut gefüllt

Eine Woche stand die Dialogbox von OB-Kandidat Markus Ulbig am Elbcenter in Pieschen. Die Passanten haben die Gelegenheit zum Gespräch reichlich genutzt und eine Vielzahl von Anregungen gegeben. Fragen, die nicht sofort geklärt werden konnten, werden zeitnah beantwortet. Alle Hinweise und Ideen fließen ein in die Aufgabenliste von Markus Ulbig als Oberbürgermeister von Dresden.

Die Bürger beschäftigt vorallem die Ordnung und Sauberkeit im Bezirk, wie Hundekot, Graffiti, das Abstellen von Mülltonnen im öffentlichen Raum oder fehlende Geldautomaten. Konkrete Vorschläge gibt es zur Verbesserung des Angebotes der DVB, wie z.B. eine Seniorenkarte, die Anerkennung des Sachsentickets  oder die Gründung eines Fahrgastbeirates. Wohnen ist ein wichtiges Thema besonders für Sozialschwache aber auch der Ausbau des Flutschutzes.

Oft gefragt wurde nach der Zukunft des Sachsenbades: „Ich kann hier eindeutig zwei wichtige und berechtigte Anliegen erkennen,“ so Markus Ulbig. „Der Dresdner Nordwesten braucht einerseits ein gut erreichbares und funktionelles Bad – dieser Wunsch zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen, von den Senioren bis hin zu jungen Familien. Andererseits gehört das Gebäude Sachsenbad zum Pieschener Ortsbild und liegt den Anwohnern sehr am Herzen. Die Lösung beider Probleme stellt für mich einen persönlichen Handlungsschwerpunkt dar und offenbart dabei die Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Ich werde mich einsetzen für die Sanierung des Sachsenbades als öffentlich zugängliche Begegnungsstätte mit verschiedenartigen Nutzungskonzepten; dies kann auch, unter Beachtung vertretbarer Betriebskosten, ein Schwimmbad einschließen.“

„Kommunalpolitik bedeutet, Probleme zu erkennen, Lösungen zu finden und Chancen zu nutzen – wenn Bürger, Verwaltung und Politik an einem Strang ziehen und sich nicht gegenseitig ausbremsen, werden wir zusammen viel für Dresden erreichen. Weil Dresden etwas Besseres verdient hat.“ stellt der OB-Kandidat der CDU fest.

Pressemitteilung des CDU Ortsverbandes Pieschen
Frank Walther, 19. März 2015