Hände weg von Schloss Übigau!

Im Rahmen der Reihe „Pieschener Kommentar“ äußert sich unser Vorstandsmitglied Jens Pansegrau zu den aktuellen Entwicklungen rund um das Schloss Übigau.

Dresden hat einen Haushaltsüberschuss, die Presse berichtete, von vermutlich 76 Millionen Euro ist die Rede. Da stellt sich sofort die Frage: Was tun mit dem Geld?

Wir haben im Ortsamtsbereich Pieschen bereits vor einiger Zeit eine erste Idee vernommen: Man könne doch das Schloss Übigau kaufen, da (angeblich) die jetzige Eigentümerin nicht zur richtigen Instandhaltung in der Lage sei.

Die LINKE wird in den DNN online vom 13. September 2017 mit den Worten zitiert: „Insbesondere unser Vorschlag zur Bildung eines Fonds für dringend benötigte Investitionen in bedeutsame Gebäude der Stadt steht für uns weiterhin zur Debatte.“

Dazu sagen wir: Stopp! Hände weg von Schloss Übigau. So lobenswert der Versuch ist, historisch bedeutsame Gebäude für die Nachwelt zu erhalten, so deutlich muss man aber auch sagen: Bei Privateigentum nicht auf Kosten der Steuerzahler. Nicht deshalb, weil ein privater Eigentümer mit einem als erhaltenswert erkannten Gebäudenicht so umgeht, wie man sich das in den Fraktionen des Stadtrates vorstellt.

Nach den Vorschriften der Sächsischen Gemeindeordnung soll eine Gemeinde Vermögensgegenstände nur erwerben, wenn dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Der Erhalt von Privateigentum ist aber keine kommunale Pflichtaufgabe, hier dürfen keine Präzendenzfälle gesetzt werden. Auch ist Denkmalschutz kein Selbstzweck und sollte nicht deshalb herangezogen werden, weil die Kasse gerade voll ist. Es gibt im Baubereich vorrangige Dinge zu erledigen: Kitas, Schulhäuser und städtische Bibliotheken, um nur das Wichtigste zu nennen.

Frank Walther übernimmt Vorsitz der Pieschner CDU

Mit 95% der Stimmen wurde Frank Walther zur Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch zum neuen Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes Dresden Pieschen gewählt. Veit Böhm übergab die Leitungsverantwortung und wird sich nun ganz auf die umfang-reichen Aufgaben als neuer Stadtrat konzentrieren.

„Der CDU Ortsverband Pieschen zählt zu den aktivsten Ortsverbänden in Dresden. Von hier gehen viele Impulse aus. Auf der guten Arbeit meiner Vorgänger aufzubauen, fällt leichter,“ so Frank Walther in seiner Antrittsrede. „Zukünftig wird es darauf angekommen, dass wir unsere Rolle als Kommunikatoren wieder bewusster wahrnehmen. Wir müssen die politischen Entscheidungen viel mehr und verständlicher erklären. Wir müssen aber auch bei den Meinungen der Bürger genauer hinhören und diese deutlicher wiedergeben. So kann es gelingen, mehr Menschen in den demokratischen Prozess einzubeziehen und sie für ein politisches Engagement zu begeistern.“

Frank Walther ist seit vier Jahren Mitglied des CDU Ortsverbandes Pieschen und hier verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Er sitzt seit drei Jahren für die CDU im Ortsbeirat Pieschen und ist seit der letzten Kommunalwahl Sprecher der Fraktion. Seit 2013 vertritt er den Ortsverband im CDU Kreisverband Dresden. Frank Walther ist verheiratet, hat zwei Kinder, ist katholisch und als selbständiger Unternehmer in Pieschen tätig.

Gratulation Lars Kluger 18.3.15Gewählt wurden außerdem Christoph Böhm als stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender, Carla Zschoppe als Schatzmeisterin und Dr. Rotraut Sawatzki als Schriftführerin. Durch die Wahl bestätigt als Beisitzer wurden Angelika und Helmut Liu, Jens Pansegrau, Karsten Trompelt, Tassilo Langner und Carsten Schröter.

Der besondere Rahmen der Veranstaltung war der richtige Moment Lars-Detlef Kluger zu 20 Jahren Mitgliedschaft in der Dresdner CDU zu gratulieren. Viele Jahre war er als Stadtrat und auch als Vorsitzender des CDU Ortsverband Pieschen tätig. Er ist 1. Vizepräsident des Kreissportbundes und  Direktor des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft „Franz-Ludwig Gehe“ Dresden.

Frank Walther, 22. März 2015

Ortsverbandsvorstand setzt sich neue anspruchsvolle Ziele

Mit Freude und Enthusiasmus stellte sich der Vorstand der Pieschner CDU heute neue anspruchsvolle Aufgaben für das kommende Jahr zur diesjährigen Klausurtagung in der Ausflugsgaststätte Waldmax in der Jungen Heide.

Besonders lange wurde gerungen um die Eckpunkte einer Vision für Pieschen. An Hand der Themen  Wohnen, Verkehr, Ordnung und Sicherheit, Freizeit, Bildung, Wirtschaft und Integration möchten wir ein Zukunftsbild beschreiben, wie für uns unser Stadtteil in 15 bis 20 Jahren aussehen soll. Diese Vision wird eine Leitlinie sein, die wir Schritt für Schritt durch Arbeitsgruppen, Diskussionen und Veranstaltungen mit Leben erfüllen. Ein erster Entwurf wird bereits zur Mitgliederversammlung am 18. März vorgestellt.

Eine große Herausforderung ist es, mehr Mitglieder für die aktive Parteiarbeit zu gewinnen. Dies soll vor allem gelingen, in dem unsere Arbeit noch aktiver und lebendiger wird. Aus jedem Treffen gleich welcher Art soll wenigstens eine konkrete Forderung an uns, unsere Stadträte, Landtags- und Bundesabgeordneten oder die Öffentlichkeit herausgearbeitet werden. Durch persönliche Ansprache und Einbeziehung wollen wir direkt auf unsere Mitglieder und Freunde zugehen.

In unseren Sitzungen und Veranstaltungen werden wir uns verstärkt auch mit aktuellen Themen auseinandersetzen gleich ob lokaler, bundes- und europaweiter Natur. Unsere Positionen werden wir deutlich formulieren und an die betreffenden Stellen weiterleiten.
Im Sinne eines guten Dialogs werden wir jeden Monat eine Bürgersprechstunde durchführen.

Unser Dämmerschoppen wird ab sofort Politischer Abend heißen. Er soll weiterhin wenigstens einmal im Monat stattfinden, jedoch wird der genaue Termin sich nach den Anlässen und der Verfügbarkeit der Referenten richten, genauso wie der Veranstaltungsort thematisch passend an verschiedenen Plätzen im Stadtgebiet sein kann. Zwei Veranstaltungen pro Jahr im größeren Rahmen zu organisieren, daran halten wir fest.

Unseren Schaukasten in der Bürgerstraße werden wir aufgeben. Bei der Kommunikation setzen wir hauptsächlich auf die zeitgemäßen elektronischen Medien Website, Facebook, Email oder doodle, die wir noch lebendiger und ansprechender gestalten werden. Trotzdem werden wir alle unsere Mitglieder auch weiterhin per Brief einladen. Unsere lokale Pieschner Zeitung soll uns bei der Werbung für besondere Veranstaltungen helfen.

Vielfältige und spannende Aufgaben die auf den neuen Vorstand und insbesondere den neuen Vorstandsvorsitzenden zukommen.

Frank Walther, 28. Februar 2015