Neue 147. Grundschule: Baubeginn im Sommer

Auf dem Bildungscampus an der Maxim-Gorki-Straße in Dresden Trachenberge beginnen im Sommer diesen Jahres die Tiefbauarbeiten für die neue zweizügige 147. Grundschule. Sie wird etwa € 10 Mio kosten und im Schuljahr 2017/18 die ersten Schüler aufnehmen. Die alte, aber nicht unter Denkmalschutz stehende Sporthalle wird für die Schule wiederbelebt und mit einem neuen Sanitärtrakt versehen.

Das berufliche Schulzentrum mit neuer großer Sporthalle und das Förderzentrum für Hörgeschädigte befinden sich schon auf dem schönen Hanggelände mit Blick auf das Pieschner Stadtgebiet. Zu dem wird das markante historischen Gebäude gerade zu einer neuen Kita umgebaut und doch hat sich auf dem Grundstück noch ein Platz für eine neue Schule gefunden, erklärte der Amtsleiter des Dresdner Schulverwaltungsamtes Falk Schmidtgen zur April Ortsbeiratssitzung im Pieschner Rathaus.

Dagegen werden die Pläne für die neue 146. Grundschule an der Leisniger Straße zwischen dem Förderzentrum Makarenko und dem Aprikosengarten vorerst auf Eis gelegt. Die aktuelle Schülerprognose im Schulbezirk Pieschen II macht den Neubau frühestens 2022 notwendig. Die für die Grundschule vorgesehene Sporthalle wird jedoch trotzdem schon vorher gebaut, da die dortige alte, kleine Turnhalle längst nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht.

Frank Walther, 20. April 2015

106. Grundschule einmalig fünfzügig

Steigende Schülerzahlen auch in Pieschen verlangen der Stadt Dresden ein enormes Investitionsprogramm in neue Schulgebäude ab. Allein in unserem Stadtgebiet besteht in den nächsten Jahren ein Bedarf an drei neuen Grundschulen, einer Oberschule und einem Gymnasium. Eine erste neue Grundschule an der Micktener Straße im Schulbezirk Pieschen 1 steht kurz vor der Fertigstellung und wird pünktlich in diesem September die ersten Schüler empfangen.

106 Grundschule DresdenDoch die Schülerzahlen wachsen auch durch nicht absehbaren Zuzug nach Dresden schneller als die Gebäude geplant und gebaut sind. Die nächste, dann 147. Grundschule an der Maxim-Gorki-Straße wird im Schulbezirk Pieschen 2 erst zum Schuljahr 2017/18 eröffnen, doch die Anmeldungen hier übersteigen die derzeitigen Schulkapazitäten. Deshalb wird als einzig mögliche Lösung die 106. Grundschule an der Großenhainer Straße in diesem Schuljahr ausnahmsweise gleichzeitig fünf erste Schulklassen aufnehmen.

Damit dies räumlich überhaupt einigermaßen möglich ist, wurde der Mietvertrag mit der Kinderzahnklinik, die im Erdgeschoss eingerichtet ist, im gegenseitige Einvernehmen beendet. Zum 31. Juli wird diese nun ausziehen. Danach werden zügig alle Einbauten entfernt, um Platz zu schaffen für ein weiteres Klassenzimmer. Trotzdem geht diese einmalige Aufstockung der Schulklassen an die absolute Kapazitätsgrenze und wird Kindern, Lehrern und Eltern ein hohes Maß an Toleranz und Verständnis abverlangen.

Um in den nächsten beiden Schuljahr 2015/16 und 2016/17 nicht wieder vor der gleichen Situation zu stehen, da die neue 147. Grundschule erst im darauffolgenden Schuljahr fertig wird, stimmte der Ortsbeirat Pieschen am vergangen Dienstag dem Vorschlag des Schulverwaltungsamtes zu, ab dem nächsten Jahr vorübergehend die beiden Schulbezirke 1 und 2 zusammenzulegen.

Damit Kinder keine langen Schulwege zurücklegen müssen und in ihrem gewohnten sozialen Umfeld gemeinsam lernen, ist auch Dresden in verschiedene Schulbezirke eingeteilt. Im Stadtgebiet Pieschen gibt es zwei Schulbezirke, 1 und 2. Die Trennlinie, die auch das Überqueren großer Straßen vermeiden soll, verläuft hier zunächst entlang der Großenhainer Straße, dann durch Alttrachau und folgt dann der Leipziger Straße. Je nach Wohnsitz erfolgt die Anmeldung in eine der in diesem Bezirk befindlichen Schulen. Ausnahmen gibt es nur auf begründeten Antrag der Eltern, z.B. wenn das Kind eine alternative Schule außerhalb des Schulbezirkes besuchen soll.

Werden die Schülerzahlen in beiden Schulbezirken Pieschen 1 und 2 zusammen betrachtet, reichen die Gesamtkapazitäten der Schulen durch den Neubau an der Micktener Straße schon jetzt aus, nur sind sie leider ungünstig verteilt. Durch die Zusammenlegung werden im kommenden Jahr alle Schüler und alle Schulen in die Verteilung gleichermaßen einbezogen, so dass ein erneuter fünfter Zug an der 106. Grundschule nicht notwendig sein wird. Jedoch wird dies in der Praxis für einige Kinder aus Pieschen-Nord, Trachenberge oder Trachau unter Umständen längere Schulwege bedeuten, da sie eventuell in eine der Schulen in Pieschen-Süd oder Mickten eingeschult werden.

Die Zusammenlegung der Schulbezirke 1 und 2 ist bis zur Eröffnung der 147. Grundschule an der Maxim-Gorki-Straße zeitlich befristet. Danach wird alles wieder im gewohnten Schema verlaufen. Kinder die dadurch außerhalb ihres eigentlichen Schulbezirkes eingeschult werden, bleiben auch nach der erneuten Trennung der Schulbezirke in ihrer Schule und müssen nicht wieder wechseln. Sollten Geschwisterkinder dann eventuell auch in diese Schule gehen wollen, wird dies durch die Geschwisterregelung möglich sein, so Falk Schmidtgen, Amtsleiter des Dresdner Schulverwaltungsamtes.

Frank Walther, 8. Juni 2014

Umbau Haltestelle nicht ohne Sanierung der Liststraße

Das große DVB Gleisdreieck Großenhainer Straße/Harkortstraße inklusive Haltestelle Liststraße ist dringend sanierungsbedürftig. Die starke Nutzung durch die Straßenbahnlinien 3 und 13 sowie die vielen Aus- und Einrückerfahrten zum Straßenbahnhof Trachenberge haben den Gleisen und Weichen in diesem Bereich stark zugesetzt. Außerdem entsprechen die technischen Anforderungen an eine solche Haltestelle nicht mehr den modernen Richtlinien.

ListstrasseDer große Umbau der gesamten Anlage, den das Stadtplanungsamt zusammen mit der DVB geplant hat, stand daher auf der Tagesordnung der Aprilsitzung des Ortsbeirates Pieschen. Die Pläne sehen vor, die Gleise auf den neuen Achsabstand von 3 Metern zu erweitern und die Haltestelle behindertengerecht und barrierefrei einzurichten, sowie deren Länge zu vergrößern, so dass beide Straßenbahnlinien zusammen halten können und schnelle Anschlüsse möglich werden. Die Busse werden dann auch in der Mitte auf dem Gleisbett halten. Damit entfallen die separaten Haltestellen am Fahrbahnrand, was zum einen den Autostau stadteinwärts auflöst und andererseits ein sicheres Umsteigen zwischen Bus und Bahn ermöglicht.

Die etwa 3,18 Mio Euro teuren Baumaßnahmen werden komplett von der DVB übernommen und belasten nicht das städttische Baubudget. Alles prima, bis auf einen kleinen Haken, der auch zu einer größeren Diskussion im Ortsbeirat führte. Durch die Verlängerung der Haltestelle ist kein Platz mehr für die Linksabbiegerspur von der Großenhainer Straße direkt in die Harkortstraße. Durch die  Baumaßnahmen der Deutschen Bahn ist dies schon seit längerem nicht mehr möglich. Wer in Richtung Bürgerstraße will, muß vorher in die Liststraße abbiegen. Doch nun soll dies dauerhaft so bleiben.

Für die CDU Pieschen ist das trotzdem eine vertretbare Lösung, wenn die Belastung für die Anwohner der Liststraße weitesgehend begrenzt wird. Praktisch bedeutet das den Austausch des groben Straßenpflasters durch Asphaltbelag mit einem Kostenumfang von etwa 67.000 Euro. Auch die Stadtplaner haben das in ihrer Konzeption eigentlich schon so gesehen und den Deckentausch der Liststraße bereits einkalkuliert. Politische Aufmerksamkeit ist jedoch nötig, damit dies im Zuge der großen Baumaßnahmen auch wirklich realisiert wird.

Frank Walther, 15. April 2014

Neuer Edeka Supermarkt an der Großenhainer Straße

Der Bau eines neuen Einkaufszentrums in der Nähe des Trachenberger Platzes hinter dem Kaufhaus Mälzerei soll nun endlich in die Tat umgesetzt werden. Der Wechsel des Bauträgers hatte das Projekt verzögert und eine erneute Bestätigung durch den Ortsbeirat notwendig gemacht. Damit es nun wirklich realisiert wird, schließt die Stadt Dresden mit dem Vorhabenträger einen Durchführungsvertrag ab.

Edeka Grossenhainer Strasse

Die große Freifläche an der Großenhainer Straße und der Heidestraße liegt seit dem Abriss der ehemaligen VEM-Werke brach. Geplant ist ein Vollsortimenter (vermutlich Edeka) mit 3.800 qm Verkaufsfläche entlang der Heidestraße. An der Ecke zur Großenhainer Straße entsteht ein Eckgebäude mit Café und Gewerberäumen, welches die architektonische Lücke an dieser Stelle schließen wird. Daneben befindet sich ein kleiner Platz zum Aufenthalt und im inneren des Geländes etwa 200 Parkplätze. Entsprechend der neuen Umweltanforderungen wird das Hauptgebäude entweder mit einem Grün-Dach oder Solaranlagen versehen. Die denkmalgeschützten Häuser werden in die Gestaltung einbezogen. Das Projekt schließt die nachweisliche Versorgungslücke im Gebiet um den Trachenberger Platz und entspricht ganz dem von Dresden verfolgten Stadtzentren-Konzept für mehr Lebensqualität und weniger Autoverkehr und es wird auch einer Belebung der Mälzerei gut tun.

Frank Walther, 8. Juni 2012

Wir können stolz sein auf die Schulen in Pieschen

Best sanierte Schulen im gesamten Stadtgebiet und zahlreiche neue Projekte in der Umsetzung oder Planung darauf können wir mit Recht stolz sein, so das klare Resümee des heutigen Gesprächs von Veit Böhm und Frank Walther mit Dresdens Schulbürgermeister Winfried Lehmann in seinem Büro im Dresdner Rathaus.

Schule_klein

Sehr viel Geld wurde in den letzten Jahren im Stadtgebiet Pieschen in die Schulen investiert, so dass sie sich heute in einem hervorragenden Zustand präsentieren. Beispielhaft dafür sind die 43. Grundschule in Kaditz, die 106. Grundschule in Trachenberge oder die Makarenko Schulen in Pieschen. Die 56. Grund- und Oberschule in Trachau wird derzeit grundhaft saniert und eröffnet nächstes Jahr wieder. Am Pestalozzi Gymnasium wurde gerade mit dem Umbau der Mensa begonnen, dessen bemerkenswertes Projekt wir auch unlängst im Ortsbeirat Pieschen kennen lernen durften.

Dank der vielen neuen Kinder im Stadtgebiet sind mehrere neue Schulen notwendig. Eine neue Grundschule in Mickten befindet sich gerade im Bau und wird noch dieses Jahr im Herbst in Betrieb gehen. Zwei weitere neue Grundschulen an der Leisniger Straße und an der Maxim-Gorki-Straße werden gerade geplant und demnächst gebaut. Der auf dem städtischen Grundstück an der Leisniger Straße existierende und vom Verein ProPieschen geleitete Aprikosengarten, wird beim zukünftigen Schulbau mit eingebunden. Ein Projekt der Superlative wird aber die Oberschule und das Gymnasium, beide fünfzügig, mit einer Investitionssumme von 57 Mio Euro auf dem alten Güterbahnhof an der Gehestraße. Da der Standort mit 60.000 m² sehr groß ist, wird dort sogar die Errichtung eines neuen Kindergartens geprüft.

Trotz der vielen grundhaften Sanierungen und Neubauten bisher und zukünftig mit einem sagenhaften Investitionsvolumen von 500 Mio Euro in der gesamten Stadt Dresden gilt es auch die anderen Bestandsschulen nicht zu vergessen und mit gezielten Renovierungsmaßnahmen auf einem akzeptablen Stand zu halten. Die Dresdner CDU setzt sich deshalb für ein öffentliches Kataster aller Dresdner Schulgebäude ein, welches als transparente Datenbasis für die Ermittlung von Sanierungsbedarfen dient.

Eine große Herausforderung stellen die Nutzungszeiten der Schulsporthallen für den Vereinssport insbesondere für Kinder in den späten Nachmittagsstunden dar. Abgesehen von wachsenden Schülerzahlen und oftmals bis zur Kapazitätsgrenze ausgeschöpften Schulgebäuden und Sporthallen, wirkt die lange Zeit geforderte und nun spürbar umgesetzte Ganztagsschule sich bei den verfügbaren Zeiten für Vereine zusätzlich verschärfend aus. Ein Regelungsansatz dafür befindet sich gerade in der Erarbeitung, jedoch wird es auch weiterhin ohne individuelle und persönliche Absprachen zwischen Schuldirektion und Sportverein nicht funktionieren. Drei neue große Schulsporthallen in Dresden werden noch dieses Jahr fertig und werden hoffentlich die Situation zudem etwas entspannen.

Frank Walther, 12. Februar. 2014