Unsere Ziele

Der Dresdner Nordwesten  mit seinen facettenreichen Ortsteilen erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen zieht es hierher; besonders junge Familien mit Kindern. Gründe dafür gibt es einige: die verkehrsgünstige Lage zwischen dem Zentrum, der Autobahn und dem Umland, hervorragende Anbindungen durch die öffentlichen Verkehrsmittel, eine sehr gute Infrastruktur mit attraktiven Einkaufsmärkten, die Nähe zur Elbe mit ihren schönen Auen und dem Elberadweg oder die in weiten Teilen liebevoll sanierte Altbausubstanz.

Sozialverträgliche und generationengerechte Stadtentwicklung –  bestehende Brachen beseitigen  

Gerade in den letzten Jahren beobachten wir eine starke Verdichtung unseres Stadtteils. Deshalb sind uns der Erhalt einer sozialen Ausgewogenheit und die Berücksichtigung Ihrer Interessen bei geplanten Projekten wichtig. Der Verknappung von Wohnraum aufgrund gestiegener Nachfrage werden wir durch Ausweisung neuer Bauflächen und Unterstützung von neuen Wohnbauprojekten und Sanierungskonzepten entgegenwirken.

Tragfähige Nachnutzungskonzepte privater Investoren sollen noch immer vorhandene Brachen wie das Sachsenbad neu beleben. Die bisherigen Planungen für den neuen Stadtteil Kaditz/Mickten an der Sternstraße entsprechen nicht unseren Vorstellungen eines stadtteilverträglichen Wohnens. Im Dialog mit Ihnen, möglichen Investoren und der Verwaltung werden wir uns für eine attraktive und vielseitige Bebauung einsetzen.

Mehr Menschen und mehr Häuser bedeuten in vielen Gebieten weniger Platz für unsere Autos. Die Entwicklung von Parkraumkonzepten insbesondere für Trachau und Pieschen steht deshalb genauso auf unserem Plan wie der weitere Ausbau der Radwege. Auch deshalb halten wir am Bau einer Fahrradbrücke zu den Sport- und Freizeitanlagen im Ostragehege fest.

Im Interesse unserer älteren Mitbewohner werden wir ein noch größeres Augenmerk auf eine generationsgerechte Entwicklung unseres Stadtteils legen. Mehr Sitzbänke in öffentlichen Bereichen, Barrierefreiheit auch im Interesse von Menschen mit Behinderungen, die Instandsetzung maroder Fußwege, stolperfreies Pflaster bei Grundstückseinfahrten, lokale Bildungsangebote und die Förderung von alters- und behindertengerechten Wohnangeboten seien als Beispiele genannt.

Lokale Wirtschaft stärken 

Die Wirtschaft ist das Herz unserer Existenz. Wir setzen uns deshalb für verträgliche Lösungen an bestehenden Standorten und die Entwicklung von Flächen für Gewerbeerweiterungen und Neuansiedlungen ein. Potenzial gibt es bei Brachflächen und leerstehenden Industriebauten. Wir werden daher auch weiterhin Ansiedlungen wie die der Kreativwirtschaft im Zentralwerk, dem ehemaligen Druckereigelände an der Riesaer Straße unterstützen.

Schnelle und sichere Kommunikationswege sind wesentliche Standortfaktoren auch für die lokale Wirtschaft. Der Ausbau des Breitbandnetzes hat daher eine hohe Priorität. Mobilfunkstandards wie UMTS und LTE bieten nur eine unzureichende Netzstabilität und bei zunehmenden Nutzerzahlen reduzierte Übertragungsgeschwindigkeiten. Wir unterstützen deshalb eine Bürgerinitiative zum zeitnahen Ausbau schneller, kabelgebundener Internetzugänge insbesondere für Kaditz und Pieschen.

Ausreichende Kita- und Schulplätze schaffen 

Dank des Kindersegens und einer klugen Kita- und Schulplanung unserer Stadt werden wir zahlreiche attraktive Neubauten bekommen und greifen zudem auf eine Vielzahl von topsanierten Kindergärten und Schulen zurück. Wir schaffen damit die Voraussetzungen, dass Lernen Spaß macht und unsere Kinder gute Zukunftschancen haben. Auf den zügigen Bau der notwendigen Einrichtungen achten wir dennoch. Vorhandene Missstände im Sanitärbereich oder Renovierungsstau werden wir nicht dulden.

Ordnung, Sauberkeit und Flutschutz verbessern 

Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit tragen entscheidend zur Lebensqualität bei. Das Pilotprojekt Ordnung und Sauberkeit wollen wir fortsetzen. Spielplätze wie an der Trachenberger und der Osterbergstraße sollen erneuert und aufgewertet werden.  Unser Stadtteil war 2013 wieder vom Hochwasser betroffen. Die neuen Flutschutzanlagen haben sich bewährt. Doch wegen noch bestehender Lücken konnte nur Dank des großen Engagements von Anwohnern und unzähligen freiwilligen Helfern Schlimmeres verhindert werden. Der Hochwasserschutz an der Leipziger Straße, in Altmickten und Altübigau muss deshalb zeitnah sichergestellt werden. Zusätzlich werden wir persönliches Engagement und Eigenvorsorge durch Verbesserung von Logistik und Schulungen fördern und Initiativen zur Gründung lokaler Netzwerke unterstützen.

Bürgerschaftliches Engagement und Gemeinschaft unterstützen 

Sozialverträgliches Miteinander und bürgerschaftliches Engagement verdienen unsere Aufmerksamkeit. Wir unterstützen ehrenamtliche und bürgerschaftliche Initiativen als auch Stadtteilfeste wie z. B. das Oschatzer Straßen- und das Pieschener Hafenfest.

Organisierter Sport und die Arbeit der Kirchgemeinden sind wichtige soziale Bindeglieder im Stadtteil. Die Förderung bei der Sanierung von Sakralbauten muss daher fortgesetzt werden. Um der gestiegenen Nachfrage in unseren Sportvereinen gerecht zu werden, müssen Förderungen verstärkt, vorhandene Strukturen angepasst und bestehende Ressourcen optimiert werden.  Für eine engere Vernetzung und die Verbesserung von Nutzungskonzepten für Sporteinrichtungen initiieren wir einen runden Tisch mit allen lokalen Sportvereinen. Initiativen für den mittelfristigen Neubau eines Schwimmbades im Dresdner Norden werden wir unterstützen.

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